Embryotransfer

Es wird empfohlen einen Embryotransfer (Einführung des Embryos in die Gebärmutter) nach der sog. verlängerten Kultivierung, d.h. nach der Kultivierung bis zum 5.-6. Tag der Entwicklung des Embryos im Blastozysten-Stadium, durchzuführen.
Wir empfehlen den sog. Single-Embryo-Transfer (SET) = den Transfer eines einzigen hochwertigen Embryos. Bereits seit 2010 führen wir strengstens die SET-Methode mit einer Erfolgsrate von mehr als 50 % durch.
Bei der Verteilung von 2 Embryonen auf 2 Transfers wächst die Chance auf eine Schwangerschaft auf bis zu 75 %, bei der Einführung von zwei Embryonen auf einmal erhöhen sich die Chancen nicht. Die Prozentzahl an Mehrlingsschwangerschaften ist jedoch äußerst hoch (bis zu 38 %).
Über die Anzahl der transferierten Embryonen entscheiden Sie nach der Konsultation mit dem Embryologen und dem Arzt.
Wir führen strengstens den Transfer von nur einem Embryo durch. Wir haben keine Bedenken, lediglich ein Embryo einzuführen, da wir der Qualität unserer Kultivierung vertrauen. Wir wissen, dass die Chance für eine Schwangerschaft nicht durch die Anzahl der eingeführten Embryonen steigt, sondern durch die Anzahl der Transfers.
Warum transferieren wir nur ein einziges Embryo?
Anhand unserer langjährigen Statistiken haben wir festgestellt, dass die Erfolgsrate nicht mit der Anzahl der transferierten Embryonen erhöht wird, sondern mit der Anzahl der Transfer (Wiederholungen). Es hängt sowohl von der Qualität des Embryos, als auch von der Qualität des Endometriums ab. Aber ob es ein oder zwei Embryonen transferiert werden, hat keinen grundsätzlichen Einfluss auf das Ergebnis.
Bei dem Embryotransfer, der ambulant durchgeführt wird, wird Ihnen von einem Gynäkologen ein Embryo mit Hilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutter eingeführt.
Nach dem Transfer ruhen Sie sich noch weitere 15 Minuten auf der Liege aus.
Sie werden darüber belehrt, wie Sie im Weiteren fortfahren sollen, und Sie erhalten für Ihren Gynäkologen einen ausführlichen Bericht über den gesamten Behandlungsverlauf und den Zustand Ihrer Embryonen.
Hochwertige Embryonen, die nicht transferiert wurden, können nach Absprache mit dem Embryologen eingefroren werden (Kryokonservierung). Falls Sie kein Interesse am Einfrieren von Embryonen haben, werden die übrigen Embryonen liquidiert.
Im Falle eines Misserfolgs können die eingefrorenen Embryonen gleich beim nächsten Zyklus transferiert werden, und dies ganz ohne eine erneute hormonelle Stimulierung und Eizellenentnahme (s. Kryoembryotransfer). Die Chance auf eine Schwangerschaft aus eingefrorenen Embryonen ist dieselbe wie bei frischen Embryonen.
Wenn wir auf Grundlage unserer Erfahrungen zugeben müssen, dass die Embryonen keine ausreichend gute Qualität zur Durchführung eines Embryonentransfers haben, empfehlen wir im Interesse der Patientin den Transfer nicht.

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