Assistiertes Hatching

Sie fragen uns oft, wie das assistierte Hatching abläuft.  Wir zeigen es Ihnen fast in der Direktübertragung 😊
Mit der Hilfe eines Laserstrahls wird eine Öffnung in der Schutzhülle des Embryos geschaffen, die dann dem Embryo erleichtert, aus der Hülle herauszuschlüpfen und nachfolgend in der Gebärmutter einzunisten.
Assistiertes Hatching wird auch an allen Embryonen durchgeführt, bei denen die genetischen Teste geplant werden, um die Zellen für die genetische Untersuchung entnehmen zu können.

Das assistierte Hatching (AH) ist ein mikromanipulatorisches Verfahren, bei dem mit Hilfe eines Laserstrahls (die schonendste Form des AH) eine Öffnung in der Schutzhülle der Zona Pellucida (siehe Pfeil auf der Abbildung) geschaffen wird, die die Oozyte und im Folgenden auch das Embryo bis zu dessen Nidation (Einnistung in der Gebärmutter) umgibt. Das AH hilft dem Embryo dabei, aus der Hülle herauszuschlüpfen, was eine Bedingung für die Durchführung einer Biopsie ist und damit auch der genetischen Untersuchung der Embryonen im Blastozystenstadium und zudem für die Implantation des Embryos in der Gebärmutter notwendig ist.
Das AH führen wir am 3. Tag der Kultivierung durch, an dem das Embryo idealerweise aus 7-10 Zellen besteht. Und dies automatisch bei Embryonen von Patientinnen, die eine genetische Untersuchung ihrer Embryonen am 5. bis 6. Tag der Kultivierung möchten, d.h. die PGD (genetische Präimplantationsdiagnostik), und des Weiteren an Embryonen, die eine deutlich kräftige Zona Pellucida haben, was das „Herausschlüpfen“ und die nachfolgende Implantation in der Gebärmutter erschweren bis sogar ganz verhindern kann.

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