Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Mann und ich benötigen eine ICSI Behandlung, da die Spermienqualität nicht sehr gut ist. Wir möchten unser eigenes Sperma und Eizelle verwenden. Wir würden gerne eine PGD machen lassen. Mit welchen Kosten müssten wir rechnen? Wird die PGD in Ihrem eigenen Labor durchgeführt oder extern vergeben?

Wir hatten einen Versuch im Dezember gehabt, der leider erfolglos war.

Für Ihr Bemühen bedanke ich mich im Voraus!

Herzliche Grüße

Anna

Sehr geehrte Frau Anna,

wir führen die Untersuchungen PGD/PGS in unserem eigenen Labor durch. Unser Labor für Medizinische Genetik gewann im vorigen Jahr die Akkreditierung nach EN ISO 15189, was die höchstmögliche Bewertung der Qualität der Arbeit in Laboratoren ist.

Außerdem ist unsere Klinik seit 15 Jahren der einzige Besitzer der exklusiven Lizenz der Gesellschaft Genea World leading fertility in der Tschechischen und Slowakischen Republik. Dank dieser Zusammenarbeit verfügen wir über die modernsten Geräte und geschultes Personal. Unser Ziel ist es, hochwertige Blastozysten zu kultivieren, an denen möglich ist, die PGS/PGD Untersuchung durchzuführen. Das hat mehrere Vorteile. Die Untersuchung an Blastozysten ist viel genauer, denn es wird an hochwertigerem Material durchgeführt. Bei der Biopisie der Blastozysten wird die Untersuchung auf 2-3 Zellen durchgeführt (der Embryo hat in diesem Entwicklungsstadium 100-200 Zellen im Unterschied zur Biopsie an den dreitätigen Embryonen, die lediglich 7-10 Zellen haben Der Embryo im Blastozystenstadium ist keinem Risiko ausgesetzt.

PGS – Methode NGS kostet 1400 EUR und wird angeboten, falls Sie älter als 37 Jahre sind (in diesem Alter steigt allmählich das Risiko der Chromosomenstörungen), Sie wiederholte Fehlgeburten durchgemacht haben, das Spermiogramm des Partners nicht normale Ergebnisse aufweist oder der älter als 50 Jahre ist. Weitere Informationen finden Sie unter dem Link https://sanatoriumhelios.de/ngs/

Ich möchte Sie herzlichst zum Erstgespräch in unser Zentrum einladen, wo alles wird zu Ihnen erklärt.

Mit freundlichen Grüßen

prim. MUDr. Pavel Texl