Kryoembryo-Transfer

Die Kryokonservierung (Einfrieren) ist eine schonende Methode zur Erhaltung von Embryonen in speziellen Kryocontainern mit flüssigem Stickstoff bei einer Temperatur von -196 ˚C.

Zur Kryokonservierung von Embryonen werden im Allgemeinen zwei Grundmethoden verwendet, die sog. Kryokonservierungund die Vitrifikation.

Das Zentrum für assistierte Reproduktion im Sanatorium Helios wendet zum Einfrieren von Embryonen die Vitrifikationsmethoden bereits seit dem Jahre 2007 an. Zurzeit verwenden wir dank der Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Genea schon die 3. Generation der Vitrifikationsmethoden. Langfristig erreichen wir bei der KET-Methode eine ebenso hohe Erfolgsrate wie bei frischen Transfers, also etwa 50 % schwangerer Patientinnen. Auch bei der KET-Methode wird stets nur ein Embryo eingeführt, um Ihre Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

Dank diesem schnellen Einfrierungsverfahren, der Vitrifikation,  kommt es zu keinerlei umfangreicher Beschädigung des Embryogewebes durch die Bildung von Eiskristallen.

Wann werden die Embryonen eingefroren (vitrifiziert)?

– wenn mehr als 1 Embryo mit entsprechender Qualität vorhanden ist
– bei der Durchführung der PGT-M (früher PGD) Untersuchungen
– falls aus gesundheitlichen Gründen (OHSS, Polypen usw.) ein frischer Transfer nicht empfohlen wird
– um Embryonen vor einer Radiotherapie oder Chemotherapie sicherzustellen, falls eine Beschädigung der Keimzellen mit anschließender Fruchtbarkeitsstörung droht.
Vor einem Kryoembryo-Transfer ist es notwendig, sich an eine Koordinatorin zu wenden und einen Termin zu einem Kontrollultraschall zu vereinbaren, der üblicherweise am 12.-14. Tag des Zyklus durchgeführt wird. Falls der Arzt die Situation für die Durchführung eines Embryo-Transfers für geeignet erachtet, wird der KET am 19. Tag des Zyklus durchgeführt (nach der Länge des Zyklus).

Graph: Vergleich der Erfolgsrate des frischen Transfer und dem 1. KET – G+ Schwangerschaftsteste, (ASP+) klinischen Schwangerschaften mit Herzaktivität und Geburten.

Es ist hier eine evidente um 20 % höhere Erfolgsrate der Transfer der vitrifizierten Embryonen (KET) im Vergleich zu frischen Transfern nach der Stimulierung. Höhere Erfolgsrate der Schwangerschaften erreichen wir dank dem Transfer des Embryos im natürlichen Zyklus, in dem der Embryo bei KET transferiert wird. In dieser Gruppe projiziert sich auch da höheres Prozent der Embryonen mit dem richtigen genetischen Befund.

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