Unsere Ergebnisse

ERFOLGSRATE DER IVF-BEHANDLUNGEN IM JAHRE 2017

Nicht alle Kinderwunschzentren arbeiten auf die gleiche Art und Weise, sie verwenden verschiedene Methoden, Materialien und Geräte, ihre Mitarbeiter wurden nicht in gleicher Weise ausgebildet, und ihre Embryonen erreichen verschiedene Qualität. Die Kosten für eine IVF-Behandlung sind aber  in der Tschechischen Republik ungefähr gleich.  Die Chance, Ihren Traum zu erfüllen, schwanger zu werden und ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, ist jedoch zwischen verschiedenen Zentren sehr unterschiedlich, was die veröffentlichen Ergebnisse auf den Webseiten der IVF-Zentren in der Tschechischen Republik deutlich zeigen.

Derzeit gibt es leider keine unabhängige Datenbank, die die Erfolgsrate von einzelnen Zentren vergleicht. Deshalb versuchen wir immer, unsere Ergebnisse zu erklären, damit Sie verstehen, dass sie wahrheitsgetreu  sind. Wir gehen von unserer langjährigen Erfahrung aus, aber auch  aus  den Erfahrungen, die wir durch die Zusammenarbeit mit der australischen Gesellschaft GENEA gewonnen haben, deren exklusiven Lizenzvertrag wir seit fast 15 Jahren besitzen.

Jedes Zentrum präsentiert seine Ergebnisse anders. Wir legen Ihnen die Ergebnisse der positiven Schwangerschaftsteste (G+), klinischen Schwangerschaften mit Herzaktivität (ASP+) und Geburten vor.

1. Struktur unserer Patientinnen im Jahre 2017

Obwohl sich viele Zentren in der Tschechischen Republik auf die ausländischen Klienten spezialisieren, im Sanatorium Helios bilden die Mehrheit die tschechischen Patientinnen mit der Deckung der Kosten von Krankenkassen.

Graph Nr. 1: Verhältnis der Zyklen mit der Deckung von  Krankenkasse und Privatpatienten

Graph Nr. 2: Zyklen mit eigenen und gespendeten Eizellen

Graph Nr. 3: In mehr als 13 % der Zyklen wurden Spenderspermien benutzt.

Graph Nr. 4 und 5: Die Anzahl der jüngeren Patientinnen  (bis 35 Jahre) war zum estenmal kleiner als die Anzahl der älteren Patientinnen (35 mehr als). Durchschnittliches Alter der Patientinnen hat sich in den letzenn 3 jahren nicht geändert.

Graph Nr. 6: Patientinnen, die im Jahre 2017 im Sanatorium Helios 1, 2, 3, und 4 Transfer in einem IVF Zyklus während eines Jahres absolviert haben. 86 % Patientinnen hat sich nur einem Transfer einziges Embryos unterzogen. Im nächsten Teil der Analyse der Ergebnisse werden wir uns dem Vergleich einzelner Parameter in dieser Gruppe widmen- Patientinnen, die 1 Chance hatten, schwanger zu werden.

Graph Nr. 7: Die aufgrund der Ergebnissen der Untersuchungen gewählten Befruchtungsmethoden                                                                                                                                                                                                                                                                                          

2. Vergleich der Altersgruppen der Patientinnen und der Entwicklung der Embryonen

Obwohl sich viele Zentren in der Tschechischen Republik auf die ausländischen Klienten spezialisieren, im Sanatorium Helios bilden die Mehrheit die tschechischen Patientinnen mit der Deckung der Kosten von Krankenkassen.

Graph Nr. 8: Es ist offensichtlich, dass im Durchschnitt etwa 30 % der Embryonen die sich ordnungsgemäß am 3. Tag entwickeln, würden unnötig transferiert, da sie nicht das Stadium der hochwertigen Embryonen (Blastozysten) erreichen.Der Graph zeigt auch, dass  obwohl viele Embryonen das Stadium der Blastozysten erreichensind diese Embryonen nicht hochwertig und zur Verwendung geeignet (ET, Einfrieren, PGT Untersuchung) – im Durchschnitt etwa 30 % der Blastozysten erreicht nicht die ausreichende Qualität.

 

Tabelle Nr. 1: Vergleich der Parameter in der Gruppe der jüngeren und älteren Patienten

3. Erfolgsrate der IVF-Zyklen

Transfer eines einzigen Embryos

Einige Patientinnen unterziehen sich innerhalb eines Jahres 1 Transfer, die anderen 2, 3 und 4 (in einem Zyklus). Daher kann man für eine objektive Berechnung der Gesamterfolgsrate der IVF-Zyklen nicht alle Transfer und Patientinnen zusammen zählen. Eine Patientin hat mehrere Chancen (Transfer), die andere weniger. Die meisten Patientinnen (86 %) haben sich im letzten Jahr nur einem Transfer unterzogen – frischer Transfer oder KET – siehe Graph Nr. 6.  Im Hinblick auf die Tatsache, dass wir die meisten Zyklen als Kryozyklen durchführen, überwiegen KET auch in dieser Gruppe (73,8 %).

Graph Nr. 9: Charakter der Transfer in der Gruppe Transfer eines Embryos im Jahre 2017.

Graph Nr. 12: Vergleich der Erfolgsrate des 1. KETs bei den jüngeren und älteren Patientinnen – G+ Schwangerschaftsteste, (ASP+) klinischen Schwangerschaften mit Herzaktivität und Geburten.

Der erste KET

Anhand unserer langjährigen Erfahrungen und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen bevorzugen wir den Transfer im natürlichen Zyklus. Daher werden viele Transfers, die als “frisch” durchgeführt werden können, erst in einem nächsten Zyklus als KET durchgeführt. Die folgenden Graphen zeigen die Ergebnisse, die unser richtiges Vorgehen eindeutig bestätigen.

Graph Nr. 11: Vergleich der Erfolgsrate des frischen Transfer und dem 1. KET – G+ Schwangerschaftsteste, (ASP+) klinischen Schwangerschaften mit Herzaktivität und Geburten.

Graph Nr. 12: Vergleich der Erfolgsrate des 1. KETs bei den jüngeren und älteren Patientinnen – G+ Schwangerschaftsteste, (ASP+) klinischen Schwangerschaften mit Herzaktivität und Geburten.

Genetisch getestete Embryonen

Auch im Falle, dass hochwertige Blastozysten entstehen und beide Eltern genetisch in Ordnung sind (haben einen normalen Karyotyp), können genetisch defekte Embryonen entstehen. Solche Embryonen können in seiner Entwicklung sehr früh stehen bleiben, diese Fehler können auch der Grund dafür sein, warum sich ein hochwertiger Embryo in der Gebärmutter nicht einnistet, bzw. zu einer Schwangerschaft kommt, aber der Embryo wird bald abgetrieben.

Graph Nr.13: Vergleich der Erfolgsrate der Transfers der Embryonon nach PGS und ohne PGT Untersuchung- G+ Schwangerschaftsteste, (ASP+) klinischen Schwangerschaften mit Herzaktivität und Geburten.

Bei älteren Frauen entsteht eine deutlich größere Anzahl von chromosomal abnormalen Blastozysten im Vergleich zu jüngeren Frauen – nach unseren Ergebnissen gibt es  bei jüngeren Frauen (unter 35 Jahren) im Durchschnitt etwa ein Drittel der genetisch abnormalen Embryonen, während bei den Frauen, die älter als 34 Jahre sind, wird als ein genetisch abnormal nach PGT-A Tests fast jeder zweite  Embryo bezeichnet. Wenn Embryonen nach PGT-A als genetisch abnormal bezeichnet werden, werden sie von der weiteren Verwendung ausgeschlossen.

 

Erfolgsrate nach mehreren Transfern

Natürlich können wir nicht nur die Patientinnen zählen, denen nur einen einzigen Transfer durchgeführt wurde. Manchmal ist es notwendig, sich mehreren Transfers zu unterziehen. Die Daten für das Jahr 2017 zeigen,  dass nach 3 Transfers (1, 2 oder 3 Transfers) fast 70 %  Patientinnen ein Kind zur Welt gebracht hat. Es handelt sich um di die Berechnung des kumulativen Erfolgsrate aller Transfers, die im 2017 bei uns durchgeführt wurden.

Der Graph Nr. 14: zeigt, wie die Patientinnen in anderen „Gruppen“ erfolgreich waren – diejenigen, die sich im Jahre 2017 2 Transfers (69 Patientinnen, 3 Transfers (9 Patientinnen), 4 Transfers (3Patientinnen) unterzogen haben.

Unsere Methoden unterscheiden sich von den anderen Zentren vor allem dadurch, dass wir durchführen:

  • komplexe Untersuchungen beider Partner (Hormonalprofil, imunologische und genetische Untersuchungen, Spermiogramm und Spermienfunktionstests, usw.)
  • Kontrolle des Stimulierungsverlaufs, meistens 3x bis 4x während der Stimulation (Blutproben + Ultraschalluntersuchung)
  • anhand der Kontrollen ist es möglich, die Stimulation zu verlängern oder zu verkürzen, um optimale Ergebnisse zu erzielen, daher arbeiten wir 7 Tage in der Woche.
  • verlängerte Kultivierung, d. h. Kultivierung bis zum 5. – 6. Tag der Entwicklung der Embryonen
  • Transfer eines Embryos zum richtigen Zeitpunkt in Bezug auf die Phase des Zyklus
  • PGT Untersuchung, die die genetisch defekte Embryonen aus der weiteren Verwendung ausschließt
  • Die meisten Zyklen werden als sog. freeze all Zyklen durchgeführt, wir führen also frische Transfer, alle hochwertigen Embryonen werden zugefroren. Frische Transfers bilden nur 26 % aller Transfers im Jahre 2017.

Unser Wunsch ist es, dass Sie sich bei uns immer wohl fühlen
und uns zufrieden verlassen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Team des Sanatoriums Helios

 Dr. med. Pavel Texl, Chefarzt und
Spezialist für Reproduktionsmedizin

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