Verlauf bei der assistierten Reproduktion

Ihren Weg zum ersehnten Ziel verlängern wir nicht durch uneffektive Methoden. Von Anfang an bemühen wir uns darum, stets die effektivste Lösung für Sie zu finden. 
1. Hormonelle Therapie, die die Reifung einer höheren Anzahl an Eizellen stimuliert
– der GnRH-Antagonist/Agonsit unterdrückt die Aktivität aller Gonadotropine, die vom Körper der Frau gebildet werden
– die Gonadotropine stimulieren das Wachstum der Follikel und lösen die Ovulation aus
2. Kontrolle des Stimulierungsverlaufs
– durch eine transvaginale Ultraschalluntersuchung (meistens 3x während der Stimulierung) – Wachstumsmessung der Follikel – der Hormonspiegel FSH, LH und E2 im Blut wird kontrolliert – davon leitet sich dann die individuelle Medikamentendosierung ab
3. Eizellenentnahme (Punktion)
– wird in Kurznarkose unter transvaginaler Ultraschallkontrolle durchgeführt – Entnahme über die Scheidenwand (34-36 Stunden nach der letzten Hormoninjektion)
4. Spermienabnahme
– wird am selben Tag wie die Eizellenentnahme durchgeführt (die Abnahme kann auch außerhalb unserer Einrichtung stattfinden; es ist hierbei jedoch notwendig, sich im Labor ein Behältnis für das Sperma zu besorgen und die Bedingungen für den Transport einzuhalten, über die Sie belehrt werden)
– Spermien können auch durch das Absaugen aus den Nebenhoden (MESA) oder durch die Entnahme von Hodengewebe (TESE) gewonnen werden
– falls Spermien aus eingefrorenen Mengen verwendet werden sollen (Spenderspermien bzw. Spermien des Partners z.B. nach TESE, die vor einer Chemotherapie eingefroren wurden u. ä.), werden diese noch am selben Tag aufgetaut, an dem es zu der Eizellenentnahme kommt
5. Befruchtung
– Vorbereitung der Spermien und Eizellen – Befruchtung mittels der klassischen Methode, der ICSI-Methode (intrazytoplasmatische Spermieninjektion), PICSIIMSI.
6. Kultivierung der Embryonen
– 1. Tag nach der Eizellenentnahme – Kontrolle der Befruchtung (Informationen zur Anzahl der reifen und befruchteten Eizellen)
– 3. Tag nach der Eizellenentnahme – Kontrolle der Furchung (Informationen zur Entwicklung Ihrer Embryonen – die Embryonen sollten 7 oder mehr Zellen haben) – falls Sie keine verlängerte Kultivierung vereinbart haben, kann noch an diesem Tag der Embryotransfer durchgeführt werden (wird nicht empfohlen; s. Verlängerte Kultivierung)
7. PGT-M/PGT-A (früher PGD/PGS) Prüfung
– wenn PGT-M/PGT-A (früher PGD/PGS) Untersuchungen geplant werden, werden sie  im Stadium der gehatchtenBlastozyste (HB) und vollständig gehatchten Blastozyste (FHB) durchgeführt. Embryonen nach Biopsie (Entnahme von Zellen) werden eingefroren und in einem späteren Zyklus übertragen.
8. Embryotransfer (Embryonenübertragung) in die Gebärmutter
– 5. Tag nach der Eizellenentnahme – Embryotransfer, PGT-M/PGT-A (früher PGD/PGS) Untersuchung, Möglichkeit zum Einfrieren von hochwertigen Embryonen im Blastozystenstadium
– 6. Tag nach der Eizellenentnahme – PGT-M/PGT-A (früher PGD/PGS), Einfrieren von hochwertigen Embryonen im Blastozystenstadium; letzter Tag der Kultivierung von Embryonen
9. Schwangerschaftstest
Wir empfehlen am 12. Tag nach dem Embryotransfer einen Schwangerschaftstest durchzuführen.

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